Diese neuen Medikamente gehören in den Medikationsplan

Diese neuen Medikamente gehören in den Medikationsplan

2019 kommen mehr als 30 neue Medikamente auf den Markt, darunter Antibiotika und Medikamente gegen HIV, Krebs, Schlaganfall, Diabetes und seltene Krankheiten. So erreichen neue Therapien die Patienten schneller.

Gleich mehrere neue Antibiotika könnten in diesem Jahr verfügbar werden, die auch bei Bakterien mit Resistenzen gegen einige ältere Medikamente wirksam sind. Zudem könnten Arzneimittel gegen Grippe, Milzbrand und HIV-Infektionen kommen. Ein monoklonaler Antikörper soll beispielsweise HIV-Infizierten helfen, bei denen die bisher verfügbaren Therapien nicht anschlugen. Jedes dritte dieser neuen Medikamente richtet sich gegen eine Krebserkrankung. Um Wechselwirkungen zu vermeiden, sollten Sie immer einen Medikationsplan führen. Den gibt es mittlerweile sogar online. Mehr über den Online-Medikationsplan erfahren >> 

Bis zu vier Medikamente könnten gegen Lungenkrebs herauskommen, der im fortgeschrittenen Stadium bislang schwer behandelbar war. Weitere Medikamente im Zulassungsverfahren richten sich gegen: bestimmte Leukämien und Formen des Lymphknotenkrebs, gegen Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs sowie gegen eine Form von Hautkrebs.

Patienten mit Störungen bei der Blutgerinnung erhalten 2019 ebenfalls neue Medikamente. So hilft Schlaganfall-Patienten ein neues Medikament zur Blutverdünnung, das beispielsweise vor einer Notfalloperation die volle Gerinnungsfähigkeit wiederherstellt. Zudem könnte es auch Medikamente gegen Entzündungskrankheiten der Haut und der Blutgefäße, gegen Osteoporose oder zur Migräne-Prophylaxe geben. Patienten mit Diabetes Typ 1 könnten 2019 erstmals von einer Arznei zum Schlucken profitieren, das die Zuckerkontrolle weiter verbessern soll.

2019 dürften rund ein Drittel der neuen Medikamente sogenannte Orphan Drugs sein – also für Menschen mit seltenen Erkrankungen. Erwartet werde unter anderem eine Gentherapie gegen die Lebersche Amaurose und die Retinitis pigmentosa – zwei angeborene Krankheiten, die unbehandelt zur Erblindung führen können. Auch mehrere Medikamente gegen seltene Krebsarten wie das kutane T-Zell-Lymphom gehören dazu. Welche neuen Behandlungsmethoden es für Ihre Krankheit gibt, erfahren Sie übrigens in diesem Beitrag

Weitere Informationen:

https://www.vfa-patientenportal.de/arzneimittel/arzneimittel-und-versorgung/ausblick-2019-neue-medikamente-verbessern-die-versorgung

 

 

Foto: pexels.com

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