Was hilft sofort gegen Rückenschmerzen? Wärme-Pflaster, Rücken-Wickel, Rosmarin…

Was hilft sofort gegen Rückenschmerzen? Wärme-Pflaster, Rücken-Wickel, Rosmarin…

Verkrampfungen der Rückenmuskulatur und Rückenschmerzen sind mittlerweile eine echte Volkskrankheit. Was Sie dagegen tun können und welche Hausmittel am schnellsten helfen.

Unser Rücken ist im Büro-Alltag oder Home-Office großen Belastungen ausgesetzt, sei es durch Fehlhaltung, psychische Anspannung oder sogar durch falsche Ernährung (z.B. Übersäuerung). Regelmäßige Bewegung und Sport beugen Rückenschmerzen am besten vor und vermindern Stress. Bei akuten Rückenproblemen suchen Sie nach einer Methode, die sofort und vor allem schnell hilft? Rotlicht, Wärmflasche, Wärmepflaster oder Rücken-Wickel – bei Muskelverspannungen entspannt Wärme. Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass eine Wärmebehandlung nur einen kurzzeitigen Effekt erzielt. Wärme kurbelt die Blut- und Nährstoffversorgung an und wirkt dadurch schmerzlindernd. Dieser Effekt hält allerdings nicht dauerhaft an.

Badeöl, Balsam und Wickel gegen Rückenschmerzen

Wenn Ihnen Wärme gut tut, nehmen Sie ein heißes Bad oder eine heiße Dusche. Badeöl löst und entspannt den Körper z.B. mithilfe von pflanzlichen Wirkstoffen wie Rosmarin, Lavendel und Ingwer. Auch Rücken-Balsam wärmt und harmonisiert z.B. mit Weidenrinde, Chili, Senf und Johanniskraut. Wie gröeen organic weiß, intensiviert ein Rücken-Wickel die Wirkung des Balsams mithilfe einer feuchten Wärmekammer. Warme Wickel wirken entspannend und entkrampfend, fördern die Durchblutung und die feuchte Wärmekammer im Wickel erzeugt Dämpfe, mit denen die Pflanzenextrakte gelöst werden und tiefer in die Haut eindringen können. Für eine dauerhafte Schmerzfreiheit, verbinden Sie die Wärmeanwendungen unbedingt mit Sport und Rücken-Übungen z.B. mit denen der Schmerzspezialisten Liebscher & Bracht.

Rosmarin gegen Rückenschmerzen

Als Hausmittel eignen sich Heilkräuter wie Rosmarin zur Anwendung bei Rückenschmerzen. Denn Rosmarin entspannt und wirkt durchblutungsfördernd sowie krampflösend. Die Heilpflanze kann die Beschwerden schmerzender Muskeln und Gelenke lindern. Schon Paracelsus (Arzt, 1493 – 1541) verwendete Rosmarin als Teil bewährter Heilmittel und Tinkturen, z.B. gegen rheumatische Erkrankungen und Schwellungen. Und auch für Sebastian Kneipp (Pfarrer und Naturheilkundler, 1821-1897) gehörte Rosmarin als einer der wichtigsten Heilkräuter in sein Repertoire wirksamer Pflanzen.

Rezept für Rosmarin-Wannenbad

In Kombination mit warmem Wasser wirken sich die durchblutungsfördernden und krampflösenden Eigenschaften des Rosmarin positiv auf die Beweglichkeit aus. Daher unser Tipp: Nehmen Sie ein Rosmarin-Wannenbad. Dazu zupfen Sie 50 Gramm Rosmarinblätter (oder in der Apotheke kaufen) und lassen diese zusammen mit 1 Liter Wasser etwa 30 Minuten lang köcheln. Danach die Blätter abseihen und dem Badewasser zusetzen. Wohlfühlbäder haben nur Temperaturen von 37 bis maximal 39 Grad (Badethermometer). Die Badezeit dauert höchstens 10 bis 20 Minuten. Ein Rosmarin-Bad eignet sich nicht vor dem Einschlafen, da es eine belebende Wirkung hat. Alternativ können Sie die abgekochten Kräuter auch in ein Tuch wickeln und dieses auf die schmerzende Stelle legen. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/rosmarin

 

Fotos: pexels.com

KEINE KOMMENTARE

Kommentieren